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Audimax Hildesheim - 11.05.
#1
Nun endlich mein Bericht zum Konzert in Hildesheim. Diesmal hat es leider etwas länger gedauert, dafür ist aber der Bericht auch etwas länger geworden.

Alte Bekannte in Hildesheim – 11.05.2019

Das Konzert der Alten Bekannten in Hildesheim: Ein für mich in vielerlei Hinsicht besonderes Konzert. Zum einen, weil es mir erlaubte meine Lieblingsband nun auch in meinem Geburtsort zu sehen. Zum anderen war es mein 8. Konzert. Damit sind die Alten Bekannten nun die Künstler, die ich am häufigsten live gesehen habe und haben die Wise Guys überholt. Außerdem kam diesmal eine gute, langjährige Freundin mit und ich war gespannt, wie es ihr gefallen würde. Wir kennen uns seit ungefähr 20 Jahren und sind in derselben Straße aufgewachsen.
Achja und natürlich gab es wie vorher angekündigt keine Getränke und damit keine Pause. Letzteres fand ich dieses Mal ungünstigt, weil ich so bis zum Ende des Konzerts warten musste, um meine Freundin zu fragen, wie es ihr gefallen hat. Ein bisschen nervenaufreibend war das schon Zwinker.

Das Konzert fand im Audimax der Uni statt und auf dem Weg dahin fiel mir zum ersten Mal auf, wie ranzig die Uni Hildesheim doch aussieht. Ich war da lange nicht und habe auch erst, seit ich in Lüneburg studiere einen Vergleich. Wobei man fairer Weise sagen muss, dass es auch ein bisschen drauf ankommt, wo man lang geht und wo man sich aufhält. Zumindest in eine Richtung war die Aussicht sehr schön.

Vor dem Einlass trafen wir noch eine „Alte Bekannte“ aus vorherigen Konzerten, sodass die Wartezeit schnell verging. Ein paar Minuten nach dem Einlass begaben wir uns dann auf unsere Plätze. Wir hatten super Plätze in der 4. Reihe, nur knapp unter Bühnenhöhe, sodass wir nicht zu sehr zu den Künstler aufblicken mussten. Unsere Bekannte saß in der 1. Reihe ziemlich genau vor uns und konnte den Alten Bekannten, nach eigener Aussage „in die Hosenbeine gucken“. Übers Konzert hatten wir immer wieder Blickkontakt. Witzigerweise saß schräg hinter uns noch eine Bekannte aus unserer Straße, die zurzeit in Hildesheim studiert.

Vor dem Konzert ergab sich noch die kuriose Situation, dass vermutlich Mutter und Tochter in der ersten Reihe saßen und zu Faisal Kawusi wollten. Der Auftritt des Comedians wurde wohl in den Oktober verlegt. Das sie falsch waren merkten sie relativ schnell, da es bei den Alten Bekannten im Gegensatz zu Faisal Kawusi keine freie Platzwahl gab. Bodo Wartke erzählt ja auch davon, dass mal eine Dame in seinem Programm gesessen hat, die sich im Konzert geirrt hatte. Ich hab mich immer gewundert, wie das passieren kann. Irgendwie war ich immer davon ausgegangen, dass sie eine Art Dauerkarte hatte oder so. Aber anscheinend sind die Leute am Einlass einfach nur gerne mal unaufmerksam. Klar – so viele Karten genau durchlesen und dabei noch möglichst schnell sein, ist sicher anstrengend. Die beiden räumten jedenfalls ihre Plätze in der ersten Reihe, ihnen wurde jedoch von einem Fan wärmstens empfohlen einfach da zu bleiben und sich die Alten Bekannten anzuschauen. Ob sie es gemacht haben, weiß ich leider nicht, aber vielleicht haben sie ja noch irgendwo zwei freie Plätze gefunden.

Als es dann endlich losging wurden die Alten Bekannten herzlich mit einem langen Anfangsapplaus empfangen.

Den Anfang machte wie immer MvdAB und das Publikum hörte aufmerksam zu.

Es folgte Hi hi hi. Hier guckte Nils während er die Zeile „Zeit nach vorn zu sehen“ sang, verwirrt nach hinten, bevor er sich nach vorne drehte und brachte mich dadurch zum Grinsen.

Nach diesem Lied begrüßte Dän die Zuschauer im Audi“max“ in Hildesheim und spielte damit auf die Größe oder eher „Kleine“ des Veranstaltungsortes an. Winzig ist es zwar nicht, aber unter einem „Auditorium Maximum“ stellt man sich was anderes vor, wahrscheinlich besonders wenn man aus einer Großstadt kommt. Ich weiß nicht genau, wie viele Leute da reinpassen, aber Größenmäßig erinnerte es mich ans Theater Lüneburg oder auch ans Kieler Schloss. Dann lästerte Dän noch ein wenig über die Uni, diese sei ja nicht so wirklich schön und ich fühlte mich in meiner Einschätzung bestätigt. Dän milderte seine Aussage allerdings ein wenig ab, indem er meinte, hier würde ja auch einiges neugebaut und wenn das fertig sei, sähe es bestimmt total schön aus. Ja klar…

Es folgte die Zuschauerbefragen. Dabei stellte sich heraus, dass tatsächlich die überwiegende Mehrheit noch nie dagewesen war, was Dän zum Anlass nahm die Band vorzustellen.
Vorstellung:

Schließlich wies Dän darauf hin, dass es, wie schon über diverse soziale Netzwerke angekündigt, keine Pause geben werde, da es keinen Getränkeverkauf gäbe. Aber das wäre ja kein Problem, denn wer nichts trinken würde müsse ja auch nicht aufs Klo. Außerdem könnten sie ja auch nicht aufs Klo gehen, was Clemens dazu veranlasste so zu tun, als müsste er dringend. Sie würden uns aber Bescheid geben, wenn die Hälfte des Konzerts um sei. Dann könnten wir auch aufs Klo gehen, ohne, dass sie uns böse seien. Die Kollegen im Hintergrund grinsten und mimten, wie sich der ganze Konzertsaal nach der Hälfte leert, weil alle aufs Klo rennen.

Clemens nahm das mit dem „Dauer des Konzertes Ansagen“ sehr ernst und erzählte bei jeder seiner Ansagen, wie viel des Konzert schon geschafft sei. Spätestens als er mit 3/5 anfing hatte er die Lacher auf seiner Seite.

Dän erzählte noch, dass sie ja außerdem die meisten Lieder ansagen würden, sodass man sich ja überlegen könne „kenne ich – finde ich doof“ oder „kenne ich zwar nicht - aber der Titel klingt so blöd“ und dann aufs Klo gehen. Dann sagte er Der Dings an, indem er nochmal den Wortteil „alt“ in ihrem Namen betonte und erzählte es sei kein Zufall, dass gerade Clemens dieses Lied singt.

Während der Ansage scheiterte Nils am Aufbau seines Mikrofonständers, da dieser sich nicht in der Höhe verstellen ließ, sondern irgendwie klemmte. Ingo kam ihm mit vollem Körpereinsatz zur Hilfe. Er klemmte den Ständer zwischen seinen Füßen fest und versuchte mit ruckartigen Bewegungen aus dem Oberkörper den Ständer einzustellen. Sah äh, ja…. interessant aus. Durch das laute Gelächter aus dem Publikum wurde Dän auf die Probleme seiner Kollegen aufmerksam und kommentierte trocken, sie hätten sehr lange daran geübt, dass die Nummer so echt aussehe.

Am Ende schaffte Ingo es dann doch den Ständer einigermaßen einzustellen und es ging mit Der Dings weiter.


Handy im Konzert:


Nächstes Lied war Perfekt.

Neues Lied:


Clemens begann seine Ansage mit der Aussage: „Für alle Leute, die schon aufs Klo müssen, hab ich was vorbereitet.“ Dann machte er akustisch einen Wassertropfen nach. Bis dahin musste ich nicht…

Es folgte seine übliche Ansage zu Kindern und dass diese ein unerschöpflicher Quell an …. seien und sie begannen mit dem Kleinen Terrorist. Meine Freundin freute sich über dieses Lied besonders. Sie hat zwar keine eigenen Kinder, arbeitet jedoch in einer Kita…

Mit Billig Jeans ging es weiter, wo Ingo wieder viel Jubel für seinen Moonwalk bekam. Dieses Lied ist aber auch echt cool.

Danach stand mein Sitznachbar auf und ging. Ich vermute mal auf Klo. Clemens blickte ihm Grinsend hinterher und kommentierte: „Es geht schon los.“ Das Publikum freute sich. Auf der Bühne wurde angemerkt, dass die Hälfte aber noch nicht erreicht sei. Dän vermutete, er sei vielleicht auch Michael Jackson Fan und erzählte von dem Fan, der sich bei ihnen über Billig Jeans beschwert hatte. Mein Sitznachbar kam jedenfalls nicht wieder in die 4. Reihe, vielleicht hat er sich nicht getraut. Ob er irgendwo anders das Konzert zuende gesehen hat, weiß ich nicht. Ein bisschen gemein war es vielleicht von den Fünf die Aufmerksamkeit da so drauf zu lenken, aber nicht so sehr, dass man sich nicht hätte zurückkommen können. Es war ja auch wirklich noch ziemlich früh im Konzert und man hätte ja vorher nochmal gehen können. Ich hätte es nie über mich gebracht aufs Klo zu gehen und einen Teil des Konzertes zu verpassen und dann auch noch genau durch das Blickfeld der Fünf zu laufen.

Neue Lieder:

Ein richtiger Gute Laune Song und definitiv einer mit Lieblingsliedpotenzial.

Letztes Lied in der Konzerthälfte war wie jedes Mal Zur falschen Zeit.

Ansage:

Zum großen Vergnügen seiner Kollegen erwähnte Dän in seiner Ansage mehrfach die Worte „nach der Pause“ und wurde grinsend berichtigt.

Die zweite Hälfte startete mit Montagsallergie, von dem Dän hinterher erzählte, es sei inhaltlich gelogen, sie müssten ja montags nicht arbeiten. Außerdem erklärte sei das Lied das erste, was sie veröffentlicht hätten und damit ihr erster Oldie.

Es folgte Däns ergreifende Ansage zu Depressionen und Nur du allein. Auch nach diesem Lied gab es ein zwei Herzschläge Stille, bevor geklatscht wurde.

Clemens kündigte mit seiner Boygroupansage Penny Lane an und Nils unterhielt das Publikum wieder mit Gefühlsausbrüchen.

Nach Penny Lane moderierte Björn Clemens Beatbox Vorführung an. Währenddessen kamen zwei Leute aus der Reihe vor uns vom Klo zurück. Björn meinte, sie sollten ruhig rein kommen. Das Highlight des Abends käme jetzt. „Setzt euch, wir warten so lange.“ Die Aussage zog er jedoch zurück mit den Worten: „Obwohl ne, das dauert zu lange.“ Die Beatbox Vorführung war wieder einfach nur super. Wie macht er das nur????

Bei Ich habe kein Tattoo vertanzte sich Björn am Anfang fast. Sie starten ja alle Rücken an Rücken und bewegen sich dann aus der Mitte nach außen. Björn zuckte diesmal deutlich vor der Stelle, guckte dann bei Dän ab und blieb doch noch stehen. Das klingt jetzt vielleicht auffälliger als es war. Wenn Björn danach nicht so gegrinst hätte, wäre es mir nicht aufgefallen.

Auf Tattoo folgte Verboten.

Dann kam Wir sind da!, bei dem wir in der vierten Reihe im Refrain urplötzlich vom Scheinwerfer geblendet wurden. Der Refrain begann und *bamm* sah ich nichts mehr. Zum Glück nicht dauerhaft, es wurde ja immer nur kurz aufgeblendet. Da war die vierte Reihe dann doch nicht so gut. Großes Grinsen 
Aufstehen wollte diesmal auch keiner so recht. Ich hatte zwischendurch schon immer Blickkontakt mit meiner Bekannten aus der ersten Reihe und beim zweiten Refrain haben wir uns dann entschlossen aufzustehen. Damit war dann auch das Problem mit dem Scheinwerfer gelöst und im Stehen kann man ja sowieso besser Mitsingen. Immerhin eine Handvoll anderer Zuschauer erhoben sich mit uns. 

Ansage Wir sind da:
 


Nächstes Lied im Programm war Radio, wo sich zeigte, dass viele Wise Guys Fans im Saal waren. Es wurde begeistert mitgesungen und teilweise leider auch mitgeklatscht.

Dann sagte Dän auch schon das letzte Lied im regulären Konzertteil an, bedankte sich beim Personal, kündigte den Afterglow mit Lied an und wies kurz auf den Misereorstand hin.
Autogramme:

Dann wies Dän noch darauf hin, dass Clemens am Abend noch nach Hause fahren müsste, aufgrund von familiären Verpflichtungen und bat daher darum sich kurz zu fassen und Clemens im AG nicht zu lange aufzuhalten.

Nach Wir sind AB stand das Publikum dann doch noch geschlossen auf und verlangte nach einer Zugabe.

Als Zugaben gab es Mädchen lach doch mal und Rechthaben ist geil die beide stehend mitgefeiert wurden.

Letztes Lied im Programm war die Schönste Stadt der Welt das in Hildesheim erst aufmerksam und still, als jedoch klar wurde, dass Hildesheim gemeint war, mit Gelächter aufgenommen wurde.

Der Afterglow war diesmal gut besucht. In der Menge sah ich doch dann tatsächlich auch einen Musiklehrer von meiner ehemaligen Schule. Wen man nicht so alles treffen kann auch Alte Bekannte Konzerten!

Im AG gab es dann noch ein wunderschön gesungenes Junimond.

Während wir darauf warten unterhielten wir uns noch mit unserer Bekannten aus unserer Straße. Diese meinte sie wäre erst skeptisch gewesen, weil sie schon sehr lange Wise Guys Fan war. Am Ende war sie jedoch begeistert. Meiner Freundin hat es auch gefallen und die beiden haben sich dann noch Autogramme geholt. 
Ich habe mich dann noch ganz kurz mit Clemens und ein bisschen länger mit Ingo über das neue Album unterhalten und ihnen erzählt, dass ich mich da schon drauf freue. Schließlich gefielen mir alle bisher gehörten Lieder richtig gut. Ingo und Clemens meinten beide, dass sie sich auch schon sehr freuen würden und gespannt wären, wobei Clemens noch anmerkte, dass er die Lieder ja schon kennen würde.

Es war ein wirklich schöner Abend und wieder ein bisschen anders als alle vorhergegangenen Konzerte und das nicht nur wegen der neuen Lieder. 
Auch bei den Choreografien hat sich wieder was verändert, besonders bei den Seitenwechseln. Da werden Drehungen oder Tanzschritte eingebaut, sogar von Dän. Wobei der sich sehr an Ingo orientierte. Schön waren auch die synchronen, nennen wir es Winkbewegungen, mit der Mikrofonhand von Björn und Clemens. Es wirkt immer so, als würden die Choreografien spontan aus einer Laune entstehen und sich dann evtl. etablieren. Vermutlich ist es ja auch so.

Mein nächstes Konzert ist leider erst in Bergisch Gladbach. Dann mit ganz vielen neuen Liedern. Ich freu mich schon tierisch und doch werde ich die „alten“ Lieder, die es nicht ins neue Programm schaffen, vermissen.
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#2
Vielen Dank für deinen Bericht. Das klingt ja nach nem richtig schönen Konzert!
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#3
Ganz lieben Dank für deinen Bericht, schön dass es deiner Freundin gefallen hat. 

Bis Bergisch Gladbach ist wirklich eine lange Pause, ich freu mich auch schon auf viele neue Lieder und "alte", bekannte Forenmitglieder
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#4
Danke Fi für diesen tollen ausführlichen Bericht, das hat wieder viel Spaß gemacht ihn zu lesen. Smile
Schön, dass es auch deiner Freundin und Bekannten gefallen hat, dann werden sie vielleicht ja auch zu Wiederholungstätern. Großes Grinsen
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#5
Vielen Dank für den schönen Bericht, man hatte fast das Gefühl, man wäre dabei gewesen.
Besonders lachen musste ich an der Stelle mit dem Mikrofonkampf, sah bestimmt witzig aus...
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#6
Liebe Fi, danke für den tollen, anschaulichen Bericht - hat viel Freude gemacht, ihn zu lesen! Roseschenk
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