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Online-Konzert vom 27.03.2020 mit Willibert Pauels
#1
Ab 19 Uhr war virtueller Einlass und es trafen tatsächlich schon ein paar ein, manche mit Video, viele ohne. Eddi vertrieb uns die Wartezeit mit kleinen Kennenlernspielen, die er auf dem "Zoom-Zimmer" - Bildschirm einblendete. Bei einem sollten wir über den Chat jemanden anschreiben, den wir noch nicht kennen und uns so lange schreiben, bis wir ein gemeinsames Hobby gefunden haben. Bei einem anderen sollte einer eine Geste vormachen und die anderen sollten es gemäß der "Schwarmintelligenz" nachmachen.
Verbal unterhalten war relativ schwierig, weil einige ältere Teilnehmer noch von ihren Kindern/Enkeln erklärt bekamen, wie das mit der Kamera oder dem Ton funktionierte, bei jemandem lief ein Radio im Hintergrund und so entstand eine merkwürdige Geräuschkulisse, die eine Unterhaltung eigentlich nicht ermöglichte, weil man sich nicht auf ein oder zwei Leute konzentrieren konnte. Der Austausch über den Chat funktionierte aber gut. Kurz vor 20 Uhr waren dann alle 160 Teilnehmer anwesend, leider nur etwa 25 mit Video.

Als Eddi und Tobi dann eingeblendet wurden und Eddi mit der Begrüßung begann, gab es ein Echo vom Allerfeinsten Augenroll, Eddi versuchte das Problem zu lösen, während Tobi auf seinem Klavier "Wonderful World" spielte. Als Eddis Bemühungen nicht fruchteten, bekam Tobi einen Anruf, er hatte irgendeinen Fehler gemacht, wenn ich das richtig gesehen habe, musste er nur ein Knöpfchen drücken. Mit 5 Minuten Verzögerung ging es dann los.
Eddi begrüßte uns, erklärte kurz etwas zu den 2 unterschiedlichen Ansichtsmöglichkeiten und bat dann Willibert Pauels dazu. Der begrüßte uns und nahm gleich auf die technische Panne Bezug, da wäre wohl ein Virus drin. Er stellte sich als "ne bergische Jung" vor und
Spoiler:

Zur Stimmung kann ich tatsächlich nicht allzuviel sagen, weil ich in der Sprecheransicht immer nur 3-4 andere sehen konnte, ob da jemand gelacht hat und wer wann … keine Ahnung.
Willibert verließ dann die Bühne und Eddi und Tobi sangen "Alles wird gut". Eddi erklärte, dass seine ganze Familie in seinem Arbeitszimmer dabei ist, Leon führt Regie, Max betreut die Kameras (min.2), Katharina liest den Chat mit und Christopher ist Assistent. An unseren Monitoren ist jetzt eine Abstimmung sichtbar, welches Lied sie gleich spielen werden. Zuvor gibt es aber noch "Ein Engel", dass war vorher gewünscht worden.
Bei dem Lied hatte ich gemischte Gefühle, eigentlich mag ich das Lied ganz gern, mir persönlich war hier die Klavierbegleitung zu dominant, die hätte etwas dezenter sein können. Tobi hatte auf seinem Klavier diverse Quatsch-Töne eingespeichert, unter anderem auch Applaus, den er dann immer passend einspielte, es hat zwar gepasst, aber irgendwie war es doch komisch. Bei der Abstimmung gewann "Sansibar", worüber ich mich freute, denn das ist mein Lieblingslied der ersten CD. Allerdings hatten sie beide Schwierigkeiten in die Anfangsakkorde hineinzukommen, aber es gelang schließlich.
Danach kündigte er an, dass es auch eine Tobi-Eddi-Challenge geben wird, was Tobi ein "Davon wusste ich ja gar nichts!" entlockte. Dann kam Willibert wieder dazu und erklärte zusammen mit Eddi, dass sie zu dritt dort auftreten dürfen, obwohl sie ja nicht zur Kernfamilie gehörten.
Spoiler:
Aber Spaß beiseite, so Eddi weiter, sie haben sich wirklich vorher informiert, ob sie so auftreten dürfen und ja, sie dürfen, da es sich um eine Arbeitsgemeinschaft handelt (streng genommen dürften die AB so also auch auftreten  Kopfkratz ?), aber auch sie sollten versuchen, 1,5m Abstand zu halten, was in dem kleinen Raum allerdings ziemlich unmöglich war.
Weiter ging es mit Williberts Überleitung zu einem neuen Text
Spoiler:
der mir richtig gut gefallen hat. Willibert erzählte dann, dass er als Diakon nie von seinem Chef Kardinal Meißner von der Bühne geholt wurde, obwohl seine Witze mitunter schon kritisch waren und es immer wieder Beschwerdebriefe gegeben habe. Z.Bsp. über den Witz, den es schon zu DDR - Zeiten gab.
Spoiler:

Ich weiß, diese Art von Humor muss man mögen, mir hats gefallen, zumal Willibert sowohl Honecker als auch den Journalisten wunderbar imitiert hat. Dann gab es noch einen Witz über Westphalen und Rheinländer, den ich aber nicht mehr richtig im Kopf habe,
Spoiler:

Neben Familie und Musik sei das eines der Dinge, die ihn trägt, der Humor und die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen. Es folgten noch zwei weitere Witze:
Spoiler:
Schließlich fragte Eddi Willibert noch etwas darüber, was ihn trägt, und das hat er um ein Zitat von Epiktet "Nicht die Dinge sind wichtig, sondern wie man die Dinge sieht." aufgebaut und Beispiele gebracht. Eddi und Tobi gaben dann "Spieleabend" zum besten und anschließend erklärte Willibert noch, warum ihn sein Chef trotz teils heftiger Kritik nicht von der Bühne geholt hätte und der Grund ist, dass selbst der Kardinal wusste: Wenn eine Religion, ein Verein o.ä. nicht als fundamentalistisch oder rassistisch dastehen will, dann muss man über sich selber lachen können.
Was ihn außerdem noch trägt ist die Religion und in diese Diskussion stürzt er sich nach wie vor gern hinein, der für ihn wichtigste Satz ist "denn du bist bei mir", dass trägt. Ich fand die Wechsel zwischen den ernsten Themen und den Witzen immer sehr abrupt,
Spoiler:

Dann wurde noch eine kleine Umfrage eingeblendet, wer woher käme und anschließend fand die Tobi-Eddi-Challenge statt: "Alle meine Entchen" im Kopfstand singen. Eddi schaffte den Kopfstand, brauchte allerdings Hilfe, Tobi legte sich auf den Rücken und streckte die Beine in die Höhe. Dann sangen sie zweistimmig das Lied und anschließend meinte Tobi, dass das ohne Lacher und Applaus noch blöder ist als sonst schon. Passend dazu ging es mit "Trotzdem geht's mir gut" weiter. Willibert sagte noch ein paar Sätze, die für mich da irgendwie keinen Sinn ergaben, dann sangen Eddi und Tobi den "Dachdecker" und mussten dabei lachen, so dass ich mich fragte, was da wohl gerade hinter den Kameras passierte Großes Grinsen. Abschließend sangen alle drei noch "Der Mond ist aufgegangen" und dann wurden wir nach 100 Minuten Programm verabschiedet.

Fazit:
Ich freue mich total, dass es dieses Programm als Online-Konzert gab, es war eine gelungene Mischung aus Musik, Gespräch und Witz Daumen hoch. Ich fand es schade, dass so wenige ihre Kameras angeschaltet hatten und die Situation, Komik ohne Applaus zu hören ist für mich gewöhnungsbedürftig. Ich würde gern mal Mäuschen spielen, wenn Eddi und Willibert ins Philosophieren kommen, das wäre bestimmt sehr beeindruckend.
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1
#2
Danke für deinen Bericht, Ivonne! Roseschenk

Ich hatte tatsächlich vorher auch überlegt, ob ich mir das Anschaue, weil ich die Idee des Programms schon von Anfang an interessant fand, es aber mangels Erreichbarkeit nicht weiter verfolgt habe.

Klingt, als wäre es schon spannend gewesen.

Was ich hier aber auch sehe, ist, wie schwierig es ist, ein Online-Konzert, gerade eins mit hohem Wortanteil, wo es vor allem auf die Interaktion zwischen den Künstlern ankommt, in einem Bericht zusammenzufassen.

Wie war die Stimmung im Saal, wie hat es auf die Menschen gewirkt, wo wurde gelacht etc. fällt hier flach.

Ich hoffe sehr, dass das alles bald wieder möglich ist.

Weil mich dieses Konzert mit Willibert Pauels so interessiert, noch ein paar Nachfragen von mir (falls es zu viel werden, musst du auch gar nicht antworten Nick ):

Wie war denn, mal abgesehen vom äußeren Ablauf, dein subjektiver Eindruck? Haben die drei gut harmoniert? War die Stimmung unter ihnen gut oder wirkten sie sehr unsicher angesichts des neuen Online-Formats?

Auf dem Plakat heisst es ja "Auf den Flügeln der Musik, des Lachens und der Religion". Abgesehen vom "auch mal über sich selbst Lachen können" hab ich da zum Thema Religion und getragen werden nichts gelesen. War da inhaltlich noch mehr Auseinandersetzung mit dem Thema?
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#3
Vielen Dank fürs mitnehmen zu dieser ganz neuen Konzertvariante!! Roseschenk
Was ganz anderes und gerade von der Stimmung her sicher nicht mit einem Livekonzert zu vergleichen, klingt aber trotzdem nach einem schönen Abend Daumen hoch 
Ich find es auch total verständlich, dass nur wenige mit Kamera dabei waren..ich weiß auch noch nicht, ob ich will, dass mich so viele fremde Menschen sehen, wie ich daheim aufm Sofa sitze Unentschlossen
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#4
OffTopic

Warum? Die sehen Dich im Konzertsaal ja auch. Und Dein Sofahintergrund verrät nicht viel über Dich.

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#5
danke für deinen Bericht Ivonne, ein ganz besonderes Konzert; mich würde auch interessieren, ob das Thema Religion vertieft wurde

OffTopic

öhm, Serena, wie viele Leute sehen dich im Konzert frontal von vorne? Zwinker
Ich möchte da nicht auf dem Präsentierteller sitzen und ganz ehrlich, ich möchte auch die anderen nicht sehen, die interessieren mich doch nicht die Bohne

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2
#6
Danke für den Bericht, Ivonne. Darauf hatte ich schon gespannt gewartet.
So schade, dass wir zu spät dran waren mit dem Ticketkauf.

Wir hatten beim Videotest auch die Kamera aus. Wenn man da so am Schreibtisch abhängt, mit Durcheinander hinter sich... nää, das muss Keiner sehen. Im Konzert sitzt man ja doch anständiger da.

Ich hoffe nur, beim nächsten online-Konzert klappt unser Zugang, da wir beim Zweit-Test am Donnerstag nicht rein kamen. Sad
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#7
Cookie, mir werden es bestimmt nicht zu viele Fragen, im Gegenteil. Ich freue mich, wenn nach einem Bericht jemand noch Fragen stellt, das heißt nämlich zum einen, dass aufmerksam gelesen und nachgedacht wurde und zum anderen merke ich, woran Interesse besteht.

Die drei haben wunderbar harmoniert, wirkten auch nicht verunsichert ob dieses neuen Formats. Eddi hatte die einzelnen Programmpunkte im Kopf, alles ging sehr flüssig über die Bühne. Da war auch kein Hänger/Textfehler dabei, außer das sie einen Moment brauchten, um die ersten Akkorde von Sansibar zu finden. Eddi wirkte auch überhaupt nicht hektisch, sondern relativ gelassen und sehr in sich ruhend. Er schrieb nach dem Konzert zwar, dass er v.a. in den ersten Minuten mit der Technikpanne sehr nervös war, aber auch das hat man ihm nicht angemerkt.

Das Thema Religion spielte öfter eine Rolle, allerdings ist es wirklich schwer, das wiederzugeben. Kernpunkt war das Zitat von Epiktet, das nicht die Dinge wichtig sind, sondern wie man sie sieht, dass man über den Dingen stehen soll, aber ohne Überheblichkeit oder Arroganz. Ein weiterer wichtiger Satz war "denn er ist bei mir", ein Satz aus der Bibel(?), soll heißen, die Menschen brauchen trotz aller wissenschaftlichen Erklärungen etwas, woran sie glauben können, einen geistigen Begleiter. Und was mich überrascht hat (weil ich das so von Katholiken nicht kenne), er sprach auch davon, dass er an eine Seele glaubt, die sich nach dem Tod vom Körper löst.

Wenn ich es aus meinem Verständnis heraus zusammenfasse, sind diese Punkte das, was uns trägt:
- Familie
- Freunde
- Humor und Lachen, auch über sich selbst
- Glaube/Religion
- Musik


Ich hoffe, ich konnte deine Fragen beantworten, wenn noch was ist, gerne fragen Smile
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3
1
#8
Danke liebe Ivonne. Smile
Ob ich diesen Willibert nun unbedingt dabei haben muss, weiß ich nicht so recht, die Witze klangen doch etwas zu flach für mich. Aber das war denn ja auch nur ein Konzertformat.  Nick
Für die 3 muss es schwierig sein, da sie ja keinen Applaus hören oder doch? Gab es da viel Interaktion mit dem Publikum? So richtig kann ich es mir immer noch nicht vorstellen.  Kopfkratz

Bin gespannt auf mein Konzert am 24., hoffentlich komme ich denn auch rein, wenn ich da so von Heike lese.  Augenroll Und nein, ich würde da auch nicht gesehen werden wollen, das käme mir ganz komisch vor.
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#9
@Ivonne ja, das ist aus der Bibel, allerdings eine sehr alte Version von Psalm 139
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#10
oder auch: 

Bibelstelle MT28.20b

Zitat:Ich bin bei euch alle Tage bis der Welt Ende 
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